Rückenschmerzen – was tun?

5 Tipps gegen Rückenschmerzen

Laut Studien leiden knapp 80 Prozent aller Deutschen an Rückenschmerzen. Hauptgrund hierfür ist das lange Sitzen am Schreibtisch, wodurch unsere Rückenmuskulatur nur sporadisch beansprucht wird. Durch nicht ergonomische Sitzpositionen am Arbeitsplatz werden die Schmerzen begünstigt. Oftmals gewöhnt man sich Fehlhaltungen an, um die unangenehmen Körpersignale zu umgehen, wodurch man in die Gefähr läuft, dass die Rückenschmerzen chronisch werden. Spätestens dann sollte man die Initiative ergreifen und etwas dagegen unternehmen. Deshalb haben wir für Sie die 5 wertvollsten und einfach zu befolgenden Tipps gegen Rückenschmerzen zusammengestellt, mit denen Sie sicherlich bald schmerzfrei sein werden.

1. Dehnen Sie Ihre Wirbelsäulenmuskulatur

Oftmals sind fehlbelastete Bänder, Sehnen oder Muskeln schuld an lästigen Rückenschmerzen gerade im unteren Rückenbereich. Mittels sanfter Dehnübungen kann aber diesen vorgebeugt werden. Es ist weder anstrengend, noch kostet es viel Zeit, versprochen! Eine „Einheit“ am Morgen reicht, um den Rücken auf seine Aktivitäten über den kommenden Tag vorzubereiten. Beste Übungen sind beispielsweise eine seitliche Neigung mit gestreckten Armen nach oben. Dabei links und rechts abwechselnd dehnen. Wir empfehlen auch die Übungen aus diesem Video.

2. Den Rücken im Bürostuhl entlasten

Krummes Sitzen, schiefes stehen und die wenige Nutzung der Rückenmuskeln sorgen für eine Belastung der passiven Strukturen wie Bandscheiben, Bänder oder Knochen. Oftmals schlägt hierbei der Körper Alarm und sendet Signale an die Person – Rückenschmerzen. Legen Sie deshalb kreative Pausen ein, in denen Sie Ihren Arbeitsplatz verlassen und sich bewegen – beispielsweise bei einem Spaziergang. Ebenfalls sehr wichtig ist das „gesunde“ Sitzen – immerhin sitzen wir bis zu 9,5 Stunden täglich. Wenn man schon einen Großteil des Tages im Sitzen verbringt, dann wenigstens richtig. Unter der Kategorie „Ergonomie“ haben wir Möbel für Sie und Ihren Rücken im Sortiment, mit denen Sie im Sitzen Ihre Wirbelsäulenmuskulatur durch ständige Ausgleichsbewegungen stärken können. Geben Sie sich nicht mit schlechten Sitzmöglichkeiten zufrieden – Ihr Körper dankt es Ihnen!

3. Falsche Belastungen vermeiden

Heben Sie keine schwereren Gegenstände in der „Buckelhaltung“. Wollen Sie beispielsweise einen Getränkekasten heben, dann achten Sie darauf, dass Sie Ihre Knie nicht durchstrecken und somit nicht die komplette Last auf dem Rücken liegt. Gehen Sie in die Knie, strecken Sie den Rücken durch (Hohlkreuz) und heben den Gegenstand so nah wie möglich am Körper hoch. In vielen Fällen können auch Schonhaltungen bei bereits existierenden Problemen die Auswirkung von Rückenschmerzen noch verstärken. Sie wollen hierbei Rückenschmerzen „umgehen“ und belasten somit andere Muskelpartien falsch, was an diesen Stellen dann zu verspannungen führt. Handeln Sie!

4. Wärme tut gut!

Rückenschmerzen sind ein Symptom, das von der Wirbelsäulenmuskulatur ausgeht. Sind diese Muskeln verspannt, ist Wärme z.B. in Form einer Wärmeflasche eine gute Möglichkeit, die Durchblutung lokal an der betroffenen Stelle zu fördern. Auch Entspannungsbäder in warmen Wasser können hierbei hilfreich sein.

5. Bewegung der Rückenmuskeln

Muskeln sind da, um sich zu bewegen und um den Körper zu stabilisieren. Versuchen Sie, nicht länger als 30 Minuten in der selben Position zu verbleiben. Stehen Sie auf von Ihrem Schreibtischstuhl und beanspruchen Sie die Muskeln, lockern Sie diese. Bewegen Sie sich auch während des Sitzens - sofern möglich.
Ergonomisches Sitzen
Hierbei spielen ergonomische Sitzmöglichkeiten eine wichtige Rolle, die den Grundstein für ein gesundes Sitzen ermöglichen. Wir – das Team der Holzschmiede – legen großen Wert auf Ihr Wohlbefinden und auf Ihre Gesundheit. Wir haben für Sie Sitzmöglichkeiten geschaffen, bei denen Ihre Wirbelsäule auch beim Sitzen beansprucht wird – und zwar beim Ausgleichen der Sitzneigung. Keine Sitzposition ist hierbei gleich, jede Muskelpartie wird beansprucht.